12 neue Wilhelmshaven-Nächte

Das Jahr ist fast vorbei. Zeit also für neue Kalender : Und weil mein Kalender "Nachts in Wilhelmshaven" nun schon einige Jahre auf dem Buckel hat, war es an der Zeit für eine Aktualisierung.  Zu sehen gibt's wieder Bilder von nächtlichen Streifzügen durch Wilhelmshaven: Der Kalender beinhaltet unter anderem Fotos von der illuminierten Kaiser-Wilhelm-Brücke, dem  Voslapper Leuchtturm, der Niedersachsenbrücke, dem Hafen Rüstersiel, dem Südstrand, dem Segelschulschiff Gorch Fock und weitere maritime Motive.

 

Erhältlich ist der Kalender  in den DIN-Formaten A5 (Tischkalender), A4, A3 und A2. Bestellbar direkt im Buchhandel und online unter anderem bei Amazon, Buch24 sowie über Calvendo. (Achtung: Bei einigen Anbietern ist die Anzeige der Kalenderblätter noch nicht aktualisiert, dort sind noch die Fotos von der alten Auflage zu sehen.) 


Weitere Infos zum Kalender "Nachts in Wilhelmshaven" und meinen weiteren Kalendern  gibt es  hier.

Banter Fischerdorf - Kleinod mit Tradition

Seit 1908 gibt es das Banter Fischerdorf in Wilhelmshaven das heute aus 26 Mobilheimen besteht. Die Hobbyfischer verbringen die Sommermonate in ihren Mobilheimen am Banter Seedeich und gehen teils in dritter Generation dem traditionellen Fischfang nach. Aber nur noch wenige der Fischer fahren regelmäßig raus zum traditionellen Fischen. Einer von ihnen ist Günter Buss.

Als die Gezeiten das Watt am Banter Fischerdorf trockengelegt haben, leuchtet es orange und rosa am Horizont. Noch eine gute halbe Stunde, dann wird die Sonne aufgehen. Unten im Schlick liegen kleine Boote und warten auf die nächste Flut, irgendwo pfeift ein Austernfischer und die leichte Brise weht einen modrigen Geruch zu den Mobilheimen am Fuße des Seedeichs.

 

In einer der Hütten brennt Licht. Sie gehört Günter Buss und seiner Frau Mimi. Buss hat graue Haare und einen festen Händedruck, die Haut braungebrannt von der Sonne. Mit seinen 80 Jahren ist er der älteste aktive Freizeitfischer am Banter Seedeich und an diesem Morgen wie so oft unterwegs zu den Reusen, die draußen in den Prielen von den Freizeitfischern ausgebracht wurden. Bei ablaufendem Wasser soll Granat ins Netz gehen.

Der Weg zu den Reusen ist beschwerlich, führt durch knietiefen Schlick und über scharfkantige Austern, die spitz aus dem Meeresboden ragen. Sein Freund Walter Noll begleitet ihn. In Wathosen schlurfen sie über das Watt und ziehen einen kleinen Schlitten hinter sich her, der mit Eimern beladen ist. Wie Glühwürmchen bewegen sich die Lichter ihrer Stirnlampen durch die Dämmerung.

 

Keine hundert Meter, dann erreichen sie das Ziel. Günter Buss begutachtet die trichterförmige Öffnung und hebt das Netz an. „Ist nicht so doll“, murrt er. Möwen kreischen und stürzen sich auf die Reusen, in der Hoffnung auf ein schnelles Frühstück. Leichte Beute – davon können die beiden Freizeitfischer nur träumen. Wie zwei Goldgräber stehen sie im Schlick, sieben den mickrigen Fang. Granat ist ihr Gold und an diesem Morgen genauso selten wie das Edelmetall. Stattdessen haben winzige Quallen die Netze verstopft. Eine gallertartige Masse. „Das ist vielleicht ein Dreck heute“, flucht Walter Noll und siebt weiter nach den kleinen grauen Garnelen. „Das ist heute wirklich nicht die Mühe wert.“ Auch in der zweiten Reuse ist kaum etwas zu holen. Rückzug also.

Seine Frau Mimi werde ganz schön enttäuscht sein, sagt Günter Buss auf dem Weg zur Fischerhütte. Die 84-Jährige wartet schon und hat Wasser aufgesetzt – zum Abkochen des Granats. Inzwischen ist die Sonne aufgegangen und es duftet nach frischem Kaffee. Mimi Buss hat Frühstück gemacht.

 

Die Aussicht durch das Fenster des Mobilheims aus rotgetünchtem Holz tröstet über den mickrigen Fang hinweg. Die beiden blicken direkt auf den Jadebusen, riechen das Meer und hören die Wellen. „Herrlich, oder?“, fragt der 80-Jähige, wenn Besuch am Tisch sitzt. „Schön ruhig, das Wasser direkt vor der Tür. Wo hat man das schon?“ An lauen Sommerabenden, wenn die Sonne untergeht und die festgezurrten Fischerboote sich sachte in den Wellen wiegen, könnte man sich auf einer Mittelmeerinsel glauben. Dann sitzt er mit seiner Frau draußen, schaut auf das Wasser.

Das aber ist bald erst einmal wieder vorbei: Günter und Mimi Buss verbringen die ganze Saison von Anfang April bis Ende September im Fischerdorf. In den nächsten Tagen müssen sie wieder einpacken und alles abbauen. Dann müssen die Mobilheime der Deichsicherheit wegen den Platz räumen und kommen zurück ins Winterlager. „Früher waren die Fischer das ganze Jahr hier, damals gab es feste Holzbuden“, erzählt der 80-Jährige. Die Geschichte des Fischerdorfs reicht ins Jahr 1908 zurück. Selbstgezimmerte Holzhütten mit Kohleöfen säumten damals den Deich. Arbeiterfamilien aus der Banter Werftsiedlung betrieben hier die Fischerei mit Ruderbooten und verdienten sich so ein kleines Zubrot. An die Betreiber der Darre, die damals direkt am Deich stand, verkauften sie den Beifang, der getrocknet und zu Hühnerfutter verarbeitet wurde. Nicht zuletzt hatten die Großfamilien durch die Fischerei selbst mehr Essen auf dem Tisch. Die Tradition wurde über die Jahrzehnte weitergepflegt. Anfang der 80er-Jahre aber mussten die Holzbuden weg, als der Banter Seedeich erhöht wurde. 26 Mobilheime stehen hier heute in den Sommermonaten auf einem festen Stellplatz. Sie sollen von Generation zu Generation in den Familien weitervererbt werden.

 

 Günter Buss übernahm erst im Jahr 1992 das Mobilheim von seiner Tante, war seit den 60er-Jahren aber längst Dauergast im Fischerdorf. „Ich habe das Boot meines Onkels repariert, als Dankeschön durfte ich mit rausfahren zum Fischen“, erinnert sich der gelernte Tischler an die Anfänge. Viele Fischer kennt er aus dieser Zeit. Die meisten sind am Deich groß geworden. Von den 60 Mitgliedern des Vereins „Interessengemeinschaft Banter Fischerdorf“ fahren heute aber nur wenige regelmäßig zum Fischen raus, pflegen so die traditionellen Fangmethoden wie das Pieren, Granat- und Schollenfang mit der Sperrlage oder mit Stellnetzen und Reusen.

„Die Ausbeute ist über die Jahre aber immer schlechter geworden“, sagt Buss und erzählt von früheren, weit üppigeren Fängen. Vor allem auf Aal hatten es die Fischer immer abgesehen. „Den fängt man heute nur noch ganz selten.“ Für den Freizeitfischer, der schon als Kind angelte, ist das aber kein Grund, sein kleines Boot für immer einzumotten. Bei auflaufendem Wasser will Buss auch an diesem Tag wieder rausfahren zum Pieren. Mit Wattwürmern als Köder. „Pieren ist wie angeln ohne Haken“, erklärt der 80-Jährige, als er die Wattwürmer auf einen Wollfaden aufzieht.

 

Als das Boot endlich wieder Wasser unter dem Kiel hat, kann es losgehen. In Wathosen steigt Buss ins knietiefe Wasser. In der Hand einen Eimer mit den Ködern und einen leeren für den Fisch. Buss wuchtet alles ins Boot, dann geht er selbst an Bord. Der Außenborder röhrt auf. Sein Hüttennachbar Dieter Jungemann hat sich ebenfalls startklar gemacht und folgt Buss in sicherer Entfernung. Zusammen fahren sie raus zum Jappensand, dort dürfen die Freizeitfischer ihrer Leidenschaft noch nachgehen.

 

Am Jappensand stellt Günter Buss den Motor aus und stochert mit einem Bambusstab im Wasser. Das Boot schaukelt in den Wellen. Es riecht nach Meer und man kann das Salz in der Luft schmecken. „Hier ist es gut – nicht zu tief“, sagt der 80-Jährige. Der Köder muss den Grund berühren können. Buss wirft die Anker über Bord, erst achtern, dann vorne. Dann nimmt er auf einer Holzlatte Platz und legt die Füße in den schweren Gummistiefeln hoch. Der Wollfaden mit dem Köder baumelt an einem Bambusstab. Jetzt heißt es warten. Wer fischt, müsse Geduld mitbringen, sagt Buss. „Ich mag diese Ruhe.“

Zwischendurch dreht sich Buss um und schaut nach dem anderen Boot. „Hast du schon was, Dieter?“, ruft er herüber. „Ne“, antwortet Jungemann, der kaum zu hören ist. Er hat an diesem Tag Geburtstag – seinen 70. Darauf solle man ihn heute lieber nicht ansprechen, scherzt Buss leise. Dann ruft er wieder: „Ich auch nicht.“

 

Wieder Schweigen. Nur die Wellen sind zu hören. Warten. Günter Buss muss den Stock die ganze Zeit über in der Hand halten, die Schnur möglichst gestrafft sein. „So spüre ich, wenn einer angebissen hat.“ Auf einmal erstarrt der Freizeitfischer. Etwas zieht verdächtig an der Wollschnur. Buss hievt den Bambusstab schnell zu sich. „Das könnte einer sein“, sagt der Fischer konzentriert. Aber Fehlanzeige. Ein Taschenkrebs hängt am Köder. Buss schüttelt den Bambusstab, bis der Krebs zurück ins Wasser gefallen ist. „Ich hatte mal einen ganz großen. Im ersten Moment dachte ich, dass wäre ein alter Schuh“, erzählt er und lässt den Köder wieder ins Wasser.

 

Wieder warten. Dann aber endlich: Ein Butt hat zugeschnappt. Schnell hievt Buss den Stab über das Boot, der Fisch fällt direkt in den Eimer. „Zum Glück. Wenigstens keine Nullrunde.“ Es wird bei einem Butt bleiben. Jungemann aber hat mehr Erfolg und am Ende sogar einen Aal im Eimer. Ein Prachtstück.

An Land verbreitet sich die Nachricht vom fetten Aal wie ein Lauffeuer – bis zur Hütte von Gerhard Richter. Der 79-Jährige zählt ebenfalls zu den Urgesteinen und gilt als Archivar des Fischerdorfs. Auf dem Tisch in seinem Mobilheim liegen Alben mit alten Fotos von den Anfängen – und vom Ende der festen Holzbuden, von denen Richter etliche mitgezimmert hat. „Das Fischerdorf muss bleiben“ – dieser Spruch stand auf den Aufklebern, die damals alle Fischer hinten am Auto hatten. Geholfen habe es nichts. Ein trauriger Anblick sei das gewesen, als die Fischer ihre eigenen Hütten abreißen mussten.

 

"Die Mobilheime waren ein Kompromiss, sonst würde es das Fischerdorf überhaupt nicht mehr geben“, sagt Richter und setzt sich in seinen Sessel, den er zum Fenster hin ausgerichtet hat. Vor neun Jahren musste der Wilhelmshavener das Fischen aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. „Es wurde sowieso immer schlechter mit dem Fang, da ist es leichter gefallen.“ Richter zeigt alte Aufzeichnungen. Über Jahre hat er Buch geführt und seine Fänge penibel eingetragen. „1988 war mein bestes Jahr. 156 Pfund Aale“, sagt er. Die Aussicht aber können ihm keiner nehmen. Nur die Wintermonate müssten die Banter Fischer eben überstehen – bis zur nächsten Saison.


Text und Fotos: Stephan Giesers • Artikel erschienen in der "Wilhelmshavener Zeitung", September 2016

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Weil heute Sonntag ist . . .

 

. . .  gibt's mal wieder ein kleines Geschenk als dickes Dankeschön. Ich freue mich immer darüber, wenn meine Bilder auf meiner Facebook-Seite  gut bei Euch ankommen. 

 

Das Bild zeigt das Molenfeuer in Wilhelmshaven bei Sonnenaufgang. Ihr könnt es ganz einfach kostenlos downloaden und für private Zwecke nutzen - zum Beispiel als Facebook-Titelbild oder Desktop-Hintergrund.

 

Eine gewerbliche Nutzung ist ausgeschlossen, dafür bitte ich um Verständnis. Hoffentlich gefällt Euch das Bild, freue mich weiterhin auf Eure Kommentare, Lob - und natürlich auch auf Kritik und Anregungen. 

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Bilder im Treppenhaus

Wer das Wattenmeer-Besucherzentrum in Wilhelmshaven, Südstrand 110b, besichtigt, kann zurzeit 38 Fotografien von mir in der Treppengalerie sehen. Also lasst den Fahrstuhl links liegen und nimmt sportlich die Stufen.

 

 Zu sehen gibt es unter anderem Sonnenaufgänge am Banter Fischerdorf und den Molen der ehemaligen Hafeneinfahrten, sternenklare Nächte am Deich sowie  Gewitter am Südstrand und Bontekai. Ebenso die beleuchtete Kaiser-Wilhelm-Brücke im Nebel – übrigens das Cover-Foto des aktuellen Wilhelmshavener Küstenkrimis. Also schaut vorbei und lasst mich gerne wissen, wie Euch die Bilder gefallen. 

Für den Bildschirm

Liebe Leute,
treue Daumendrücker meiner

Facebook-Seite,


es ist mal wieder Zeit für ein Download-Dankeschön. Ausgesucht habe ich ein Bild vom JadeWeserPort in Wilhelmshaven, aufgenommen im Licht der untergehenden Sonne. Das Foto könnt Ihr kostenlos herunterladen und für private Zwecke nutzen - zum Beispiel als Desktop-Hintergrund. Klickt einfach rechts auf den Download-Button. 

 

Eine gewerbliche Nutzung ist ohne meine Einwilligung ausgeschlossen, dafür bitte ich um Verständnis. Hoffentlich gefällt Euch das Bild.

 

Schreibt mir doch mal in die Kommentare, was Ihr mit dem Bild anstellt. 

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Adventsbildchen

Vorweihnachtszeit ohne Adventskalender? Das geht ja gar nicht. Aber Türchen öffnen ist auch irgendwie langweilig. Deshalb durchforste ich mein Bilderarchiv nach Fotos, in denen die passenden Tageszahlen zu finden sind - wie bei einem Adventskalender eben.  Ein neues Adventsbildchen gibt es bis zum 24. Dezember täglich auf meiner Facebook-Seite zu sehen.

 

In dieser Galerie, die bis Heiligabend täglich aktualisiert wird, gibt es  sämtliche Adventsbildchen auf einem Blick. Viel Spaß beim Stöbern. Ich wünsch eine besinnliche Adventszeit.

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Kalender 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moin zusammen,

12 x Wilhelmshaven bei Tag oder bei Nacht, 12 X Deichschafe: Auch für das Jahr 2017 gibt es eine Auflage meiner Kalender "Wilhelmshaven maritim", "Nachts in Wilhelmshaven" und "Deichschafe".

 

Die Kalender können  ganz einfach im Buchhandel vor Ort oder Online in den üblichen Shops wie zum Beispiel Buch24.de oder Amazon bestellt werden. 

 

Eine Übersicht über den Inhalt der Kalender sowie jeweils die Katalogseiten mit ISB-Nummern gibt es hier. Oder folgt einfach den jeweiligen Links weiter unten.


Diese Kalender sind erhältlich

WHV maritim

Die Stadt Wilhelmshaven an der Nordseeküste bietet viele maritime Motive: Eisschollen auf dem Jadebusen, die Kaiser-Wilhelm-Brücke bei strahlend blauem Himmel, farbenprächtige Sonnenuntergänge, das Molenfeuer im Morgenrot, den Hafen bei Wind und Wetter - das sind nur einige der Bilder, die durch das Jahr begleiten.

Nachts in WHV

Ein nächtlicher Streifzug durch Wilhelmshaven: Erleben Sie die maritime Seite der Stadt am Jadebusen bei Nacht mit der illuminierten Kaiser-Wilhelm-Brücke, den strahlenden Lichtern an den großen Löschbrücken, den Voslapper Leuchtturm, das Feuerwerk zum Jadeweserport-Cup und weiteren Motiven.

Deichschafe

Ob die niedlichen Lämmer oder wolligen Mutterschafe und Böcke: Schafe auf den Deichen Norddeutschlands gehören zur Küste wie das Meer, die Gezeiten, der Strand, die Dünen und die Schiffe. Nicht zuletzt leisten die Tiere aktiven Küstenschutz. Mit diesem Kalender können Sie ein Jahr lang Schäfchen zählen.


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Scheck in Sicht

Friesland in Sicht? Versteigerung? Da war doch was. Gestern Abend hat Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers einen Scheck über 570 Euro an die Leiterin des Schlossmuseums Jever, Dr. Antje Sander überreicht. Das Geld ist der Erlös aus unserer Versteigerung der Außenbilder aus der gemeinsamen Ausstellung "FriesLand in Sicht" von RENE//SPIELMANN und mir.

 

Mit dem Geld soll ein barocker Kübelgarten im Innenhof des Schlosses mitfinanziert werden. Wir freuen uns auf das Ergebnis. In diesem Sinne: Vielen Dank an alle, die sich an der Versteigerung beteiligt und die gute Tat somit erst ermöglicht haben.

 

Außerdem geht nochmals ein großes Dankeschön für die Unterstützung und Organisation an Jörg Schwarz, Marion Kohls, den Landkreis Friesland, die Stadt Jever, Tourist-Information sowie die regionale Stiftung der LzO.

 

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Dickes Dankeschön

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Mittwochssegler
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Liebe Leute, treue Daumendrücker meiner

 Facebook-Seite,


Ihr seid großartig und ich freue mich immer darüber, wenn meine Bilder gut bei Euch ankommen. Deshalb ist es mal wieder an der Zeit für ein dickes Dankeschön und ein kleines Geschenk.

 

Das Bild von den Mittwochsseglern am Nassauhafen in Wilhelmshaven im Format 16x9 könnt Ihr kostenlos downloaden und für private Zwecke nutzen - zum Beispiel als Facebook-Titelbild oder Desktop-Hintergrund.

 

Eine gewerbliche Nutzung ist ausgeschlossen, dafür bitte ich um Verständnis. Hoffentlich gefällt Euch das Bild, freue mich weiterhin auf Eure Kommentare, Lob - und natürlich auch auf Kritik und Anregungen. Lasst mich doch wissen, was Ihr mit dem Bild anstellt. 


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15. Jade-Weser-Port-CUP

Segelschiffe fotografieren - einmal im Jahr ist das Pflichtprogramm in Wilhelmshaven. Vom 1. bis 3. Oktober 2016 waren zehn Traditionssegler beim Jade-Weser-Port-CUP  zu Gast. Neben dem Regatta-Wettstreit  auf der Jade gab es ein Open Ship und Rahmenprogramm.

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Postkarten in Sicht

Wenn das keine guten Neuigkeiten sind: Die Ausstellung "FriesLand in Sicht" von René Spielmann und mir im Graftenhaus Jever  geht in die Verlängerung. Bis 31. August sind unsere Landschaftsfotografien aus Friesland noch zu sehen. Übrigens bieten wir vor Ort auch Postkarten zur Ausstellung von insgesamt acht Motiven an.  Alle Infos zur Ausstellung gibt es hier

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Hafen in Flammen

Laute Donnerschläge, fliegende Funken und prächtige Farben am Nachthimmel: Hafen in Flammen - einmal im Jahr kann man das im beschaulichen Ort Carolinensiel in Ostfriesland wörtlich nehmen. Dann nämlich, wenn beim Straßenfest Hunderte Fackeln brennen und am Abend ein fulminantes Feuerwerk gezündet wird. Zum Glück konnte ich einen guten Platz für mich und mein Stativ ergattern.  Entstanden sind unter anderem diese Fotos. 

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Obereversand

Einst wies das Eversand-Oberfeuer den Dampfern aus Übersee  den Weg nach Bremerhaven. Heute gewährt  es als  Leuchtturm-Denkmal in Dorum-Neufeld einen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt der Leuchtturmwärter des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Hartwig Tepke schlägt die Nebelglocke. Zweimal kurz hintereinander. Nebel ist nicht zu sehen. Stattdessen blauer Himmel und Sonnenschein. Aber der Wind pfeift und reißt an Tepkes Hemd. Ihn stört das nicht weiter. Das sei normal – hoch oben auf der Galerie des ehemaligen  Leuchtturms Oberfeuer Eversand.

 

Ein gutes Jahrhundert stand das Leuchtfeuer auf einer Sandbank draußen im Wurster Watt, leitete viele Jahre die Schiffe sicher nach Bremerhaven. Im März 2003 war das historische Seezeichen aufwendig an die Wurster Nordseeküste versetzt worden, ist heute eine Touristenattraktion unweit des Kutterhafens und Campingplatzes in Dorum-Neufeld.

 

„Mich fasziniert die Geschichte des Leuchtfeuers“, sagt Tepke, der Besucher durch den Turm führt und viele Anekdoten erzählen kann. Er zählt zum Förderverein, der sich um den Erhalt des Baudenkmals kümmert und  eine Ausstellung über die Lebens- und Arbeitswelt der Leuchtturmwärter im ausgehenden 19. Jahrhundert  präsentiert.  Eine  Seebrücke führt zum Leuchtturm  und eine Außentreppe mit 84 Stufen hinauf zur ersten Galerie. Hinter einem schweren  Schott geht es in den ehemaligen Lagerraum. Wo einst  gepökeltes Fleisch, Trinkwasser und Petroleum lagerten, beginnen die halbstündigen Führung durch den Leuchtturm.

Oftmals sind es Touristen aus dem Binnenland, die beim Gedanken an Leuchtfeuer zunächst ein ganz anderes Bild vor Augen hätten: Von runden Türmen mit rot-weißen Streifen. In Dorum-Neufeld bekommen sie das Gegenteil zu sehen. Das Oberfeuer ist eckig, steht auf  einer Stahlkonstruktion. Pechschwarz.  So ließ die Hansestadt Bremen  den Turm einst durch die Werft AG. „Weser“ errichten. 1887 ging er in Betrieb, führte die Schiffe gemeinsam mit dem Eversand-Unterfeuer durch den Wurster Arm, dem damaligen Hauptfahrwasser zwischen Bremerhaven und der Nordsee.

 

Als Bestandteil der Richtfeuerlinie in der Außenweser schlossen die Eversand-Türme eine letzte Lücke. Zum ersten mal konnten die immer größer werdenden Schiffe Bremerhaven auch bei Nacht erreichen. „Das war wichtig, waren die Lloyd-Damper doch an feste Fahrpläne gebunden“, erzählt Tepke.

Der Nutzen war aber nur von kurzer Dauer. 1922 gab man das Leuchtfeuer wieder auf. Die Fahrrinne war versandet, hatte sich durch die Kraft der Gezeiten immer mehr verlagert.

 

Das Eversand-Unterfeuer wurde sich selbst überlassen – und den Kormoranen, die bis heute auf dem Turm nisten und ihn über die Jahre schneeweiß eingefärbt haben. Das Eversand-Oberfeuer aber diente noch bis ins Jahr 2000 als Rettungsturm für Schiffbrüchige.

 

Im Nachhinein war dieser Umstand großes Glück, blieb der Turm so von großen Umbauten verschont und die historische Einrichtung weitgehend erhalten. Eindrucksvoll anzusehen sind  noch heute die kunstvollen Deckenverzierung. Ebenso die Pitchpine-Diele  des Lagerraums.   Flecken vom Petroleum sind noch im Holz zu sehen, Wärter haben es wohl beim Umfüllen verschüttet. Zwei Leuchtfeuerwärter teilten sich  den Dienst auf „Obereversand. Jeweils sechs Wochen lebten und arbeiteten sie auf dem Turm.

Vom Lagerraum aus führt eine Treppe hinauf in die Küche.  Einst Lebensmittelpunkt der Turmbesatzung. Gekocht wurde mit einem Kohleofen, geschlafen wurde in kleinen Kojen. In der dritten Etage liegt das Dienstzimmer – der Schreibtisch zum Fenster ausgerichtet. Arbeiten mit Meerblick. Eine weitere Treppe führt hinauf zum Laternenraum, wo die Wärter das Leuchtfeuer zünden und löschen mussten.

 

Die obere Galerie ist Höhepunkt jeder Führung. Im Sinne des Wortes. Der Turm misst 37,5 Meter über Niedrigwasser. Sogar die Containerbrücken des JadeWeserPorts und Schornsteine der Kraftwerke in Wilhelmshaven sind winzig am Horizont zu erkennen.

So schön die Aussicht auch sein mag, das Leben und die Arbeit  auf engstem Raum war mit vielen Entbehrungen verbunden – vor allem bei Wind und Wetter. Die Toilette befand sich außerhalb des Leuchtturms. Die Wärter mussten erst eine Leiter  hinabsteigen. „Und zweimal am Tag wurde gespült – Gezeiten sei dank“, scherzt Tepke.

 

www.obereversand.de

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Ausstellung "FriesLand in Sicht"

Ausstellung, die Dritte - das ist vielleicht ein aufregendes Jahr. Dieses Mal zeige ich zusammen mit Rene // Spielmann 21 großformatige Landschaftsaufnahmen aus Friesland im Gartenhaus Jever.

 

Am 1. Juli geht es los. Unterstützt wird die Ausstellung von der  Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), dem Landkreis Friesland und der Stadt Jever. Zudem zeigen wir zwölf Außenbilder an der gläsernen Balustrade des Graftenhauses , die für einen guten Zweck versteigert werden.

 

Alle Infos zur Ausstellung gibt's hier.

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Schnellboot "Gepard"

Sitzt, wackelt und hat Luft.

Das ausgemusterte Schnellboot  „S 71 Gepard“ wurde am 14. Juni  ins  Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven geschleppt und kann nun als neues Exponat besichtigt werden.  


"Mir" in Wilhelmshaven

Fast 110 Meter lang, 14 Meter breit und eine Segelfläche von rund 2800 Quadratmetern: Das russische Segelschulschiff "Mir"  war zum achten Mal zu Gast in Wilhelmshaven. Das Patenschiff der Stadt machte am Bontekai fest. Das war natürlich das eine oder andere Bild wert. Hier eine kleine Auswahl.

Osterfeuer

Das war also Ostern 2016. Aber kein Osterfest ohne Feuer. So ist es bei uns im Norden zumindest zu Ostersamstag Brauch. Und deshalb  gibt es nun noch einige Bilder vom Osterfeuer  am Banter-See-Park in Wilhelmshaven. 

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Farbenmeer: Forschungsschiff Sonne

Bis zum 29. Februar läuft unsere Ausstellung ‪#‎FARBENMEER‬ im Bürgerhaus Schortens: Deshalb zeige ich hier einige Bilder von mir noch einmal, die in der Ausstellung zu sehen sind. Mit Döntjes zur Entstehung. 

 

Heute ist wieder eines meiner persönlichen Lieblingsbilder an der Reihe - entstanden am 17.11.2014. Es zeigt das Forschungsschiff Sonne beim Verlassen des Heimathafens Wilhelmshaven. Und da sie sich hier wohl genauso selten zeigen wird wie der gleichnamige Stern, hat das Bild auch einen gewissen Seltenheitswert.

 

Ich wusste damals, dass die "Sonne" an diesem Abend gegen 20 Uhr auslaufen würde, war dann aber doch ziemlich spät dran. Gerade noch rechtzeitig konnte ich mein Stativ aufbauen, die Kaiser-Wilhelm-Brücke war da schon geöffnet und die besten Plätze von anderen Fotografen belegt. Das Schauspiel war schnell vorbei und die Verschlusszeiten eine echte Herausforderung. So ein großer Forschung-Pott kann ganz schön flott sein.

 

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Farbenmeer: Banter Fischerdorf

Bis 29. Februar läuft unsere Ausstellung ‪FARBENMEER‬ im Bürgerhaus Schortens: Deshalb zeige ich hier einige Bilder von mir noch einmal, die in der Ausstellung zu sehen sind. Mit Döntjes zur Entstehung. 

 

Heute zeige ich ein Bild vom Banter Fischerdorf in Wilhelmshaven. Das Foto ist am 4. April 2015 entstanden. 5:18 Uhr. An diesem Morgen war es stark bewölkt und eigentlich hatte ich gar nicht mehr mit einem fotogenen Sonnenaufgang gerechnet. Wie so oft wurde ich später eines Besseren belehrt.Ich habe etliche Fotos an diesem Morgen gemacht, auch vom Sonnenaufgang. Aber dieses Bild von der Blauen Stunde gefällt mit immer noch am Besten. 

 

Warum in einer der Fischerhütten Licht brannte, erfuhr ich später von einem der Banter Fischer. Er hatte das Foto online gesehen und so festgestellt: Mist, ich habe das Licht nicht ausgeschaltet. Auf das Angebot, alle Fischer könnten für mich doch mal ihr Licht für ein Foto im Morgengrauen anschalten, komme ich vielleicht noch mal zurück. 

 

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Farbenmeer: Kaiser-Wilhelm-Brücke

Bis 29. Februar läuft unsere Ausstellung FARBENMEER im Bürgerhaus Schortens: Deshalb zeige ich hier einige Bilder von mir noch einmal, die in der Ausstellung zu sehen sind. Mit Döntjes zur Entstehung. Den Anfang macht eines meiner Lieblingsbilder von der Wilhelmshavener Kaiser-Wilhelm-Brücke.

 

Das Foto ist am 12. Oktober 2014 bei einem Spaziergang entstanden und war ein echter Glückstreffer. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort eben: Bestes Wetter mit Sonnenschein und blauem Himmel - an der Küste nicht selbstverständlich für Mitte Oktober, ruhiges Wasser mit perfekter Spiegelung - und dann ertönt der schrille Warnton: Brücke öffnet sich.

 

Also nichts wie runter auf den Boden für eine schönere Perspektive. Ich musste wirklich sehr tief runter (Schwenkdisplay ist was für Weicheier), die fragenden Blicke der Passanten liebevoll ignoriert, Polfilter vor die Linse geschraubt, auf die Schiffe gewartet - Klick-klick-klick. Im Kasten!

Foto: Bildwerfer • Photography.

 

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Farbenmeer

Ausstellungseröffnung am Montagabend im Bürgerhaus Schortens: Zusammen mit RENE//SPIELMANN habe ich mich riesig über die vielen Gäste, netten Gespräche, Anregungen und neuen Möglichkeiten gefreut. Das war ein klasse Abend.  Bis Einschließlich 29. Februar sind insgesamt 34 unserer Landschaftsaufnahmen noch zu sehen. Infos dazu gibt's hier.


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Schnee von gestern

Schnee und Eis - das ist erst einmal vorbei. Bevor die ganzen Winterbilder in der digitalen Gefriertruhe landen und bei Gelegenheit und passendem Anlass wieder aufgetaut werden, gibt's heute noch mal eine kleine Auswahl zu sehen.  Entstanden sind die Fotos in Wilhelmshaven. 

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Analoge Fussel

Flecken, Staub und nervige Fussel - kann man das nicht einfach mit dem Stempelwerkzeug in Lightroom entfernen? Keine Chance. Da helfen nur Putztuch, Glasreiniger, weiße Michael-Jackson-Handschuhe und gute Nerven.  Diese analoge Fotowelt ist halt ganz schön anstrengend. Da stehe ich doch lieber mitten in der Nacht auf und Stiefel ewig durch das Watt für ein Bild vom Sonnenaufgang.

Zusammen mit  RENE//SPIELMANN: stecke ich in den letzten Vorbereitungen für unsere gemeinsame Ausstellung "Farbenmeer" im Bürgerhaus Schortens vom 1. bis 29. Februar. Heute haben wir Passepartouts geschnitten und die Bilder gerahmt. Analoge Fussel und Flecken hin oder her: Es ist schon ein tolles Gefühl, die eigenen  Bilder als großformatige Drucke zu sehen. Jetzt sind wir gespannt, wie die Bilder an der Wand aussehen werden. 

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Leinwand

Sonntag bestellt, Montag produziert, Dienstag die Leinwand zu Hause ausgepackt. Und dann ist der Druck auch noch super. Zoomwork, wie krass seid ihr denn?
Übrigens: Eine Auswahl meiner Fotos können über Zoomwork als Leinwand, Acrylglas, Alu-Diabond oder Forex in vielen Formaten bestellt werden. 

Farbenmeer

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Zumindest laufen die Vorbereitungen für das "Farbenmeer" mit Rene // Spielmann auf Hochtouren. Was sich dahinter verbirgt? Demnächst gibt es weitere Informationen auf meiner Website und auf meiner Facebook-Seite Bildwerfer • Photography. Der kleine Trailer soll schon mal ein wenig neugierig machen. Wir freuen uns auf jeden Fall schon riesig.

Pinkelpause

Die National Parks und State Parks der USA: Wunderschöne Landschaften,  Natur - und dann sind da noch diese urigen Klohäuschen, die wohl jeder Tourist früher oder später aufsuchen muss. Auf meinem Roadtrip  habe ich einige dieser WC-Häuschen abgelichtet. Landschaften kann schließlich jeder. Und würde es die Sendung "Wetten, dass . . ?" noch geben: Ich wette, dass ich nur am Foto eines Klohauses den dazugehörigen Nationalpark erkenne. Na, wer traut sich?
Hier geht es zur Klo-Bilderreihe (oder  Foto klicken!)


Deichschafe 2016

Määäh und moin zusammen,
der neue Kalender"Deichschafe" ist ab sofort bestellbar und im Buchhandel erhältlich.


Ob die niedlichen Lämmer oder wolligen Mutterschafe und Böcke: Schafe auf den Deichen Norddeutschlands gehören zur Küste wie das Meer, die Gezeiten, der Strand, die Dünen und die Schiffe. Nicht zuletzt leisten die Tiere aktiven Küstenschutz. Mit diesem Kalender können Sie ein Jahr lang Schäfchen zählen.


Erhältlich in den DIN-Formaten A5 (Tischkalender), A4, A3 und A2. Bestellbar direkt im Buchhandel und Amazon sowie über Calvendo.


Schäfchen zählen

Moin allerseits, es gibt Neuigkeiten. Kalender Nr. 3 steht in den Startlöchern und sollte in den kommenden Tagen bestellbar sein über Calvendo und im Buchhandel: Kleine Lämmer und  wuschelige Mutterschafe begleiten  durch das kommende Jahr 2016. Infos folgen, sobald der Kalender verfügbar ist. 

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Roadtrip in der Galerie

Freie Tage und schlechtes Wetter. Aber so kann wenigstens mein Urlaubsfotobearbeitungs-Roadtrip weitergehen. Der Zickzack-Kurs durch meine Festplatte hat mich inzwischen ins Death Valley geführt. Monument ValleyGrand Canyon, Arches, Canyonland, Bryce und Joshua Tree sind ebenfalls abgehakt und in der Bilder-Galerie neu zu finden.


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Wunschzettel?


So ein Jahr vergeht ja bekanntlich wie im Fluge. Und Weihnachten kommt immer so überraschend. Da passt es doch gut, dass ich bereits meine beiden Wilhelmshaven-Kalender (Tag und Nacht) für das kommende Jahr anbieten kann. Die eignen sich gut als Geschenk. Die Kalender können online und ganz normal im Buchhandel bestellt werden. Alle Infos im Shop. Oder direkt bestellen unter Calvendo. Übrigens: Der Kalender "Wilhelmshaven maritim" wurde von Calvendo sogar in die Gold Edition aufgenommen. Wenn das nichts ist . . .

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Roads

Dreieinhalb Wochen, 3500 Meilen, acht Nationalparks, vier Staaten. Kalifornien, Arizona, Utah, Nevada. Sonne, Nebel, Schnee, Hitze, Regen, Dürre. Das war vielleicht ein Roadtrip. Meine Reise durch den Westen der USA ist nun schon eine Weile her und die gut 8000 Fotos längst noch nicht alle bearbeitet. Geblieben sind viele Eindrücke - vor allem von der Weite, endlos langen Straßen und beeindruckenden Landschaften.


Tatsächlich ist mir erst  beim Sichten der Fotos aufgefallen, dass ich häufig einfach am Straßenrand ein Foto gemacht habe. Beim Betrachten der Bilder kommt es mir nun so vor,  als würde ich wieder durch die Seitenscheibe des Autos  die vorbeiziehenden Landschaften und typisch amerikanischen Häuserfassaden beobachten oder durch die Windschutzscheibe die Straße im Blick behalten. Daraus ist nun eine kleine Bilderserie entstanden, die ich einfach mal "Roads" nenne.

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Out of season in Schillig

Eigentlich sollte es an diesem Tag Ende Februar an den Strand von Schillig in der Gemeinde Wangerland gehen. Ein bisschen fotografieren mit ND-Filter. Buhnen, Wellen, Dünen. Das Übliche halt. 

 

Stattdessen bin ich für einen Streifzug "Out of Season" auf dem Campingplatz in Schillig  gelandet und dort für Stunden hängen geblieben.

 

Der Platz liegt direkt an der Nordsee  und ist außerhalb der Saison so etwas wie ein  Lost Place auf Zeit: Keine Menschenseele weit und breit. Stangen, Pfeiler, Gartenpforten und Fähnchen stehen im Nichts 

und  zeigen, wo die Touristen  im Sommer ihr Revier abgesteckt hatten.

 

Sturmfluten haben im Herbst und Winter ebenfalls ihre Spuren hinterlassen . Kaum vorstellbar, dass die Schäden bis zur Saisoneröffnung behoben und schon bald wieder Hunderte Camper den Platz besiedeln.

 

Am 26. März soll die Campingsaison in Schillig beginnen. Derweil wird fleißig vorbereitet.  Schade eigentlich: So ein Lost-Campingplatz hat auch seinen Charme: Unten gibt's eine Auswahl der Bilder. Zum Vergrößern einfach anklicken.


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Gefrierbrand

Frost auf der Sonnenblende, taube Finger, kalte Füße und über stockfinstere Ackerwege irren: Für gute Fotos muss man schon so einiges auf sich nehmen. Der Einsatz heute Morgen in Neustadtgödens hat sich aber gelohnt. Blaue Stunde und Sonnenaufgang sind im Kasten. Die  Wasserschöpfmühle und reichlich Raureif haben die perfekte Kulisse für schöne winterliche Landschaftsaufnahmen geboten. Weitere Fotos in der Fotogalerie.


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Frohe Weihnachten

Ho-ho-ho, ich wünsche Euch frohe Weihnachten und erholsame Feiertage. Und wie sich das gehört, gibt es Heiligabend eine kleine Bescherung. Das folgende Bild könnt Ihr Euch kostenlos herunterladen und für private Zwecke nutzen, zum Beispiel als Desktop-Hintergrund. Ein Abzug sollte auch möglich sein, das Foto hat eine entsprechende Auflösung. Eine gewerbliche Nutzung ist natürlich ausgeschlossen.  Viel Spaß mit dem Foto und lasst Euch heute Abend ausgiebig beschenken. 

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Dankeschön

Liebe Leute, treue Daumendrücker meiner Facebook-Seite,
heute muss ich mal ganz dringend DANKE sagen. Kurz: Ich seid großartig und ich freue mich jedes Mal darüber, wenn meine Bilder gut bei Euch ankommen. Vor allem aber die Nachfrage nach den beiden Wilhelmshaven-Kalendern in den vergangenen Tagen hat mich echt überwältigt. Damit hätte ich als Hobbyknipser so nie gerechnet. Dickes Dankeschön an alle Besteller! Als kleines Dankeschön findet Ihr unten ein Foto von der Kaiser-Wilhelm-Brücke und Südzentrale bei Nacht, das Ihr kostenlos downloaden und für private Zwecke nutzen könnt, zum Beispiel als Facebook-Titelbild.  Eine gewerbliche Nutzung ist ausgeschlossen, dafür bitte ich um Verständnis. Hoffentlich gefällt Euch das Bild, freue mich weiterhin auf Eure Kommentare, Lob - und natürlich auch auf Kritik und Anregungen.

Ach so: Und wer noch Interesse an einem Wilhelmshaven-Kalender hat, findet hier weitere Infos 

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Kaiser-Wilhelm-Brücke bei Nacht
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Sieht gut aus an der Wand :)

Der DHL-Mann war heute da und hat mir den zweiten Wilhelmshaven-Kalender gebracht. Tolles Gefühl, die Bilder gedruckt zu sehen - Druckqualität macht auf jeden Fall was her. 

Falls Ihr ebenfalls Wilhelmshaven für die Wand sucht: Bestellen könnt Ihr beide Kalender (Tag & Nacht) unter anderem bei Amazon. Wer es besonders eilig hat: Die Lieferzeit bei www.buch24.de soll angeblich ca. drei Werktage betragen. Bei eBook.de soll es laut Calvendo ebenfalls sehr flott gehen.

Infos zu Formaten, Bestellmöglichkeiten und Preisen hier: 

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Dunkle "Sonne" 

Das Forschungsschiff "Sonne"ist vielleicht ein beeindruckender "Pott":  Knapp 120 Meter lang,  modernste Technik, gebaut und ausgestattet für 124 Millionen Euro. Und da Wilhelmshaven Heimathafen des neuesten deutschen - und weltweit modernsten - Forschungsschiffes  ist, kam das Schiff zur Einweihung vorbei. Das Foto zeigt die Sonne bei der Durchfahrt der geöffneten Kaiser-Wilhelm-Brücke - abends beim Auflaufen. Ich hätte sie beinahe verpasst und konnte gerade noch das Stativ aufbauen. 


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Und noch ein Wilhelmshaven-Kalender

Mein zweiter Kalender mit Motiven aus Wilhelmshaven ist erschienen und kann im Buchhandel bestellt werden. Dieses Mal zeigen die Bilder die Nordseestadt Wilhelmshaven bei Tageslicht. Unten anderem die Kaiser-Wilhelm-Brücke, der Südstrand, das Molenfeuer, der Ölhafen und viele andere maritime Motive haben es in den Kalender geschafft. Weitere Infos zu den Bestellmöglichkeiten und eine Übersicht über die einzelnen Monatsmotive gibt es unter "Bildwerfer für die Wand" oder auf meiner Calvendo-Autorenseite


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Winterzeit

Nun wird es amtlich. Morgen endet dann auch ganz offiziell die Sommerzeit. Der Vorteil für Verrückte, die nachts gerne fotografieren: Die Uhren werden um 3 Uhr eine Stunde zurückgestellt. Eine zusätzliche Stunde also für Langzeitbelichtungen. Und damit Ihr die Zeitumstellung nicht vergisst, stimme ich schon mal optisch auf den Winter ein.  Freue mich schon auf schöne Wintermotive, Eisschollen auf der Nordsee und sternenklare Winternächte. Handschuhe und Mütze liegen schon bereit.

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Kalender? 

Einige hatten ja bereits danach gefragt. Jetzt habe ich tatsächlich mal einen Kalender in Angriff genommen und aus Neugier beim Online-Selfpublisher-Verlag Calvendo eingereicht, der das gute Stück dann in den kommenden Tagen auf Anfrage druckt und verschickt - bestellbar  im Buchhandel, bei Amazon und Co.

Für mich eine gute Möglichkeit, da ich für die Abwicklung und den Versand vermutlich nicht genug Zeit finden würde. Schließlich will ich meine Freizeit für die Fotografie nutzen. Für den Anfang habe ich einige Wilhelmshavener Nachtfotografien zusammengestellt. Vielleicht folgt dann noch ein Kalender mit "hellen" Motiven. Mal schauen.


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Kalalogseite Kalender "Nachts in Wilhelmshaven"
Hier schon mal die Katalogseite und ein Einblick in den Kalender sowie die ISBN-Nummern.
catalog_437528.pdf
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JadeWeserPortCup 2014

Jadeweserport-Cup 2014: "Leinen Los" hieß es am verlängerten Oktoberwochenende in Wilhelmshaven. Unter anderem 15 Großsegler und Traditionsschiffe nahmen an der ältesten Traditionssegler-Regatta an der deutschen Nordseeküste teil. Einige Impressionen habe ich in der Bildergalerie zusammengestellt. Bilder einfach anklicken für die Vollansicht.

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Schlafende Seenotretter

Diesen Anblick hat man in Wilhelmshaven auch nicht alle Tage:  

Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben bei Wilhelmshaven den  Ernstfall trainiert - gemeinsam mit Einheiten aus Dänemark und den Niederlanden sowie des Technischen Hilfswerks.  Nachts gaben die Seenotkreuzer ein schönes Bild im Hafen ab. 

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Blaue Stunde

Was für beeindruckende Wolken und großartiges Licht. Gestern habe ich die  blaue Stunde für eine kleine Fototour genutzt. Die Bilder sind am Großen Hafen, an der ehemaligen II. Einfahrt sowie am Alten Vorhafen in Wilhelmshaven am Jadebusen entstanden. Kurz nach Sonnenuntergang schüttete es dann wie aus Eimern. Die Tour hat sich trotzdem gelohnt.

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Beelitz Heilstätten

Weitere Fotos von der Beelitz-Tour findet Ihr in der Galerie. Oder einfach auf das Foto klicken.

Eine Fototour durch die ehemaligen Beelitz Heilstätten in Brandenburg: Acht Stunden fotografieren und am Ende hat man längst nicht alles sehen können: Villen und schlossähnliche Bauten mit Fachwerk, Kuppeln und kleinen Türmchen. Innen lange Flure und lichtdurchflutete Säle, Säulenarkaden und freistehende Treppen mit verzierten Geländern – geblieben sind hunderte Fotos und Eindrücke von einem geschichtsträchtigen Ort, über den Gras und Efeu wachsen und der langsam aber stetig zerfällt.

 

1200 Betten gab es einst in den Heilstätten. Vor allem für Tuberkulosekranke. Die Landesversicherungsanstalten Berlin erbaute 1902 den ersten Abschnitt der Heilstättenanlage in den Kiefernwäldern in der Nähe der brandenburgischen Kleinstadt Beelitz. Es entstand eine kleine Klinikstadt mit eigener Bäckerei, Fleischerei und Wäscherei.

 

In den beiden Weltkriegen waren die Beelitz Heilstätten Militärlazarett. Nach 1945 zog die sowjetische Armee ein, jahrzehntelang beherbergten die Gebäude das größte russische Militärhospital außerhalb der Sowjetunion. Erich Honecker und seine Frau verbrachten hier 1991 ihre letzten Tage im Asyl, bevor sie nach Moskau ausgeflogen wurden.

 

Seit dem Abzug der Roten Armee im Jahr 1994 stehen viele der Häuser immer noch leer. Was sich die Natur nicht zurückerobert hat, haben längst Vandalen vernichtet. Badewannen und Toiletten wurden zerschlagen, Fenster eingeworfen und Wände beschmiert. Heizungsrohre, Leitungen und Kupferpfannen von den Dächern wurden gestohlen, dafür Unmengen an Müll hinterlassen.

 

 Und ein wenig lässt die Südzentrale in Wilhelmshaven grüßen, deren Abriss wieder einmal diskutiert wird, weil kein Investor für die Sanierung und Nachnutzung in Sicht ist. Nach Jahrzehnten des Verfalls. Wahrzeichen und Herzstück in Beelitz Heilstätten ist das Heizkraftwerk mit seinem 41 Meter hohen Wasserturm. Zumindest die Hülle des Heizhauses mit dem erhaltenen Maschinensaal und der Wasserturm wurden vom Landkreis Potsdam-Mittelmark mit EU-Fördermitteln saniert. Für die anderen leerstehenden Häuser in Privatbesitz fehlte es aber bislang an Investoren.

 

Übrigens: Die Fototour wurde von Go2know angeboten und war somit genehmigt. Da bin ich halt eigen – oder schlicht ein Angsthase und zu gut erzogen. Mögen eingefleischte Lost-Places-Fotografen das ruhig belächeln und weiterhin über Zäune klettern. Die Leute von Go2know machen jedenfalls einen guten Job, sind freundlich und können viel Wissenswertes über die Historie der Heilstätten erzählen. Und wenn sich zwischen Holzbalken und Parkett auf einmal Abgründe auftun, weiß man auch wieder, warum das Betreten dieser Orte ansonsten verboten ist und auf eigene Faust eben auch lebensgefährlich sein kann.

 

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Auf nach Berlin . . .

Willkommen in der Wirklichkeit - Brandenburger Tor in Berlin
Willkommen in der Wirklichkeit - Brandenburger Tor in Berlin

Die Fototasche ist gepackt, das 50mm poliert und die Akkus sind aufgeladen - gleich geht's für einige Tage nach Berlin und dann sicherlich zurück mit vielen Fotos im Gepäck.

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Windpark

Regen, Wind, dann Sonne und blauer Himmel. Wieder Regen und graue Wolken . . .
So geht das nun schon seit Tagen. Aber man ist ja schließlich kein Schönwetter-Hobbyknipser und zieht trotzdem los: Diese Fotos sind im Jade-Windpark in Sengwarden/Wilhelmshaven entstanden. Regenwolken am Himmel und die untergehende Sonne im Rücken - das sorgt für beeindruckendes Licht und einen kräftigen Kontrast. Fehlt eigentlich nur noch ein Regenbogen, und fertig wäre das Werbeplakat für die Energiewende. 

 

Auf dem Windenergie-Testfeld betreibt das Deutsche-Windenergie-Institut DEWI zurzeit zehn Windenergieanlagen verschiedener Hersteller aus Europa.

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Der Himmel brennt

Unterwegs am Ems-Jade-Kanal in Wilhelmshaven: Das war ein großartiger Himmel mit beeindruckenden Wolken, die allerdings nicht gerade gutes Wetter für die kommenden Tage verheißen. Warten wir mal ab. Auf jeden Fall die perfekte Kulisse für die alte Kammgarnspinnerei KSW.

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Neues in der Galerie

Und wieder ist eine Baulücke auf der Homepage geschlossen. In der Galerie in der Rubrik "Unterwegs" findet Ihr nun eine Auswahl von Fotos aus New York.

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Wochenende

Feierabend, blaue Stunde am Strand von Hooksiel, ND-Filter - und nun endlich ganz offiziell Wochenende.

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Frühe (frohe) Ostern

Der frühe Vogel... nun ja. Schon ärgerlich, dass man so früh aus den Federn muss, wenn man die aufgehende Sonne vor die Linse bekommen möchte. Wird aber offenbar ein guter Tag heute. Zumindest hat er prächtig und farbenfroh angefangen. In diesem Sinne: Wünsche einen schönen Ostersonntag. 

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